Nachbarschaftspicknick: Ein informativer Sonntag mit vielen Gästen


Nachbarschaftspicknick


Trotz bescheiden schönen Wetters kann man das Nachbarschaftspicknick am 27. September 2020 auf der Wiese am Igelsteig als vollen Erfolg werten. Neugierige Nachbarn, interessante Gespräche mit Zeitzeugen aus der Entstehungszeit des Kietzer Feldes, reichlich gesammlte Petitionsunterschriften und Kaffee und Kuchen - was will man mehr?
Nun, man könnte wollen, dass die degewo von ihrem Plan abrückt, eine der letzten grünen Oasen im bodenversiegelten Berlin zu zerstören. Dieses Wohngebiet wurde in der DDR - auch zu Zeiten des Wohnungsmangels - bewusst als Gegenentwurf zu den tristen, stickigen Hinterhöfen des Berlins der Jahrhundertwende entworfen. Offensichtlich war man damals schon weiter als in Zeiten des "Klimanotstandes".
Fotos unter der Rubrik "Aktionen"



Die "Wassertram" im "Tagesspiegel" - eine Idee unserer Bürgerinitiative


Dahme in Köpenick


Im "Tagesspiegel" erzählt Herr Hoffmann von der SPD Treptow-Köpenick von der Idee einer "Wassertram", die einen entscheidenden Beitrag zur Entlastung des Verkehrs in unserem immer stärker zersiedelten Stadtteil leisten könnte.
Mit Sicherheit haben Herr Hoffmann oder der Tagesspiegel nur versehentlich vergessen zu erwähnen, dass diese Idee von unserer Bürgerinitiative stammt und während des Kietz-Rundgangs mit Herrn Hoffmann erörtert wurde. Wir freuen uns aber immer, aushelfen zu können, wenn der Berliner Politik mal wieder die Ideen ausgehen.
Hier auf Tagesspiegel.de lesen



Verschattung und Verengung: rbb Abendschau über den Widerstand gegen Nachverdichtung


Unter dem Titel "Wirbel um Nachverdichtung - Widerstand gegen Wohnungsbau trotz Bürgerbeteiligung" sendete der rbb am Montag, 21.09.2020 um 19:30 in seiner "Abendschau" folgenden Beitrag: Von einer Anwohnerbeteiligung erhofft sich der Senat mehr Zustimmung zu Bauprojekten. Doch drei Beispiele zeigen: Anwohner fühlen sich trotzdem übergangen. Auch wenn die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sich rühmen, auf die Anwohner eingegangen zu sein – der Widerstand ist trotzdem da.
Ein Beitrag von Frank Drescher





Die degewo scheut den Blick in den Spiegel


Bisher unbekannte Aktivisten oder Aktivistinnen brachten an den zur Fällung vorgesehenen, gesunden und jedes Jahr etliche Tonnen CO₂ absorbierenden Bäumen Holzkreuze an, um den betroffenen Anwohnern vor Augen zu führen, wie brutal der Eingriff in ihr grünes, lebenswertes Umfeld sein wird. Die degewo mochte offensichtlich diese Form des Protestes nicht und schickte ihre Mitarbeiter los, um die Kreuze zu entfernen. Klar, denn sonst würde dem letzten uninformiertem Mieter das wahre Ausmaß der Umweltzerstörung bewusst werden.


Entfernung der Kreuze



Kietzrundgang mit zwei Vertretern der SPD Treptow-Köpenick am 30. August 2020


Am 30. August 2020 machten wir gemeinsam einen Rundgang durch unseren Kietz, der nach Plänen der degewo von einer grünen Oase in eine Betonwüste verwandelt werden soll.
Fotos der besichtigten Verlustflächen unter "Aktionen" (Klick)


SPD-Rundgang



Paukenschlag: degewo beauftragt für die Zerstörung von grüner Wohnidylle und Infrastruktur die Firma ANES Bauausführungen Berlin GmbH


ANES

Die durch Großrazzien im letzten Jahr (August 2019) in den Fokus gerückte Baufirma wurde nun von der degewo zur "Nachverdichtung" (Euphemismus für Enge, Bodenversiegelung, Verlust von Flora und Fauna) des Kietzer Feldes beauftragt. Wie weit der Filz zwischen Bau-Mogulen und dem rot-rot-grünen Senat reicht, erkennt man auf den Fotos vom Regierenden Bürgermeister Müller und Stadtentwicklungssenator Geisel mit dem Geschäftsführer der ANES Bauausführungen Berlin GmbH. Wen würde es da noch verwundern, wenn die degewo als landeseigene Wohnungsgesellschaft Teil dieses Filzes wäre? Mehr zu diesem Bauunternehmen finden Sie unter MEDIEN.

Was die ANES Bauausführungen Berlin GmbH unter "schönem Wohnen" versteht, kann man auf deren Referenzenseiten bestaunen. Rosige Aussichten also für das Kietzer Feld.



Werdet selbst aktiv!

Die Zeit drängt und die Zerstörung unseres lebenswerten Wohngebiets durch den rot-rot-grünen Senat und die von ihm verpflichtete degewo rückt näher!

Schreibt Briefe an den Senat, an Lokalpolitiker aller im Senat vertretenen Parteien und an die degewo. Macht ihnen klar, welch einzigartige Perle Berliner Wohnkultur mitsamt ihren alten Bäumen und Grünflächen unwiederbringlich zerstört werden soll.

Druckt euch die Unterschriftenliste aus und sammelt - ganz basisdemokratisch - Stimmen gegen die umweltzerstörerische Nachverdichtung, die unausweichlich zu einem Kollaps von Verkehr und Infrastruktur führen wird!

Kommt jeden Montag in die Hafenklause des SC Brise und tauscht euch mit uns über Neuigkeiten und Möglichkeiten zum Protest aus!




ANWOHNER VOM KIETZER FELD, WENDENSCHLOSS und ganz KÖPENICK:


Stoppen wir gemeinsam den Nachverdichtungswahn!


WER WIR SIND?


Wir sind eine Initiative von direkt Betroffenen (Anwohner / Anrainer des Kietzer Feldes und Wendenschloß) und indirekt Betroffenen (Bewohner des Köpenicker Südostens, welche auch unter dem sich anbahnenden Verkehrskollaps leiden werden), die alles in ihrer Macht stehende unternehmen, die sogenannte "Nachverdichtung", also Ghettoisierung, Entgrünung und Bodenversiegelung unseres historisch gewachsenenen, viele seltene Tierarten beheimatenden, grünen Wohngebiets und den daraus resultierenden Kollaps des Verkehrs und der sozialen Infrastruktur (Ärzte, Schulen etc.) zu verhindern.

Wir betrachten uns als überparteilich, was bedeutet, dass wir keine helfende Hand einer vom Wähler legitimierten Partei ausschlagen werden, aber im Umkehrschluss uns dagegen verwehren, vor einen Karren gespannt zu werden, bzw. dass die Unterstützung für uns von einer Partei zu Wahlkampfzwecken instrumentalisiert wird.



WORUM ES GEHT?


Aktuelle Vorplanungen der degewo sehen vor, in drei Bauabschnitten, beginnend voraussichtlich Ende 2020, zwischen 290 und 310 Wohnungen neu zu bauen. Es wird außerdem geprüft, inwieweit bestehende Gebäude um ein weiteres Geschoss erweitert werden können. Dadurch sind zusätzlich ca. 140 Wohnungen vorgesehen (Baubeginn: voraussichtlich 2022).
Dies bedeutet tiefgreifende, negative Veränderungen für das bisherige, grüne und lebenswerte Wohnumfeld des Kietzer Feldes. Vom daraus resultierenden Verkehrschaos ganz zu schweigen.

Näheres erfahren Sie unter der Rubrik: Dokumente




KÄMPFEN WIR


■ für die Erhaltung unseres grünen und ruhigen Wohngebietes
■ gegen die Vernichtung von Freiflächen und Bäumen
■ gegen den bevorstehenden absoluten Verkehrskollaps
■ gegen die Vernichtung von PKW-Stellflächen und Garagen

Die Bürgerinitiative Kietzer Feld / Wendenschloß



Haben Sie Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns unter:
kontakt@bi-kietzerfeld.de

Jetzt schnell die Petition der Vereinigten Berliner Bürgerinitiativen zeichnen:






Kommt jeden Montag um 19 Uhr
in die Hafenklause im
Segelclub SC Brise 1898 e.V.,
Wendenschloßstraße 390.


Werdet aktiv und protestiert mit uns gegen die Zerstörung unseres gemeinsamen Umfeldes!

JEDER ist willkommen!