Zuschriften, die uns von anderen degewo-"Geschädigten" erreichen (diese müssen nicht zwangsläufig den Ansichten unserer Bürgerinitiative entsprechen):



M. P. B. aus Köpenick



»Seit vergangenem Herbst wohne ich im Kietzer Feld, bin Mieterin einer Wohnung der degewo.
Ich hatte mich gefreut, von der lauten und (inzwischen dicht bebauten) Lindenstraße weg in ruhiges Wohnumfeld zu ziehen, um von meinem neuen Balkon aus einen freien Blick zu haben. Das geht wirklich gut. Noch! Wenn hier aber in Kürze die Wiese und der Spielplatz neuen Häusern weichen muss, wird es nicht nur eng für meinen Weitblick, sondern mit den Bauvorhaben der degewo wird das gesamte Ambiente eines gewachsenen Wohngebietes zerstört. Ich denke insbesondere an die älteren Menschen im Kietz, die ihren Lebensabend im grünen Umfeld in Ruhe genießen wollen, frage mich aber auch, wo wir alle künftig unsere Autos parken sollen, wie lange wir im Stau stehen, ehe wir aus der Wendenschloßstraße rauskommen und wie weit der Weg zum nächsten Arzt ist, wenn hier über tausend Menschen mehr im Kietz ansässig sind.
Über ihre geplante „Nachverdichtung von Wohnraum“ hat mich die degewo übrigens weder bei der Wohnungsbesichtigung noch bei Abschluss des Mietvertrages in Kenntnis gesetzt.«



Dietmar aus Marzahn



»Hallo, ich bin ebenfalls ein Geschädigter der rücksichtslosen DEGEWO-Verdichtungspolitik. Vor drei Jahren versuchten wir per Bürgerinitiative das Projekt zu stoppen. Heute haben wir einen monumentalen Wohnblock der DEGEWO „vor der Nase“. Noch „besser“: Die Balkone der neuen Eckwohnungen in diesem Block sind kaum 5 (!) Meter von unseren Schlafzimmerfenstern entfernt.
Danke DEGEWO, danke Herr Müller für das absolut rücksichtslose Vorgehen, unterstützt von der „linken“ Bezirksbürgermeisterin Pohle. Pohle sagte der Initiative beim Gespräch „die sollen sich nicht so haben, selber wohne ich auch in der Platte“. Also, die Linken sind bevölkerungsverbunden heißt es. Ich sehe hier das Gegenteil.
Zu besichtigen in 12683 Marzahn, Buckower Ring Nr. 9.«

Kommt jeden Montag um 19 Uhr
in die Hafenklause im
Segelclub SC Brise 1898 e.V.,
Wendenschloßstraße 390.


Werdet aktiv und protestiert mit uns gegen die Zerstörung unseres gemeinsamen Umfeldes!

JEDER ist willkommen!